Edition

Zum Begriff Edition schreibt Wikipedia:

Die Bezeichnung Edition wird manchmal auch für ungewöhnlich ausgestattete Ausgaben oder spezielle Auflagen von Werken gewählt, insbesondere bei der Vervielfältigung anspruchsvoller Musik– und Kunstwerke. Auch im Zusammenhang mit Anglizismen wie first edition oder special edition besteht eine Verwechselungsgefahr mit dem Begriff der Edition (im Sinne der Herausgeber-Tätigkeit des Edierens). Denn der englische Begriff kann sich auch auf die äußere Form eines Buchs oder Produkts beziehen[4], ist also hier im Sinn von Erstauflage bzw. Sonderausgabe zu verstehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Edition, 10.4.2019, 10:38 Uhr

 

Im weitesten Sinne gilt das für die Edition Blumen. Als Gestalter zu publizieren ist in gewisser Weise die totale Kontrolle über Inhalt und Gestalt. Frei von fremden Ansprüchen zu gestalten, wie man es selbst für richtig und angemessen hält. Dem eigenen Können Raum geben. Das kann man als narzisstische Störung empfinden oder leicht überzogen formuliert: „an meinem Wesen soll die Welt genesen.“
So ist es natürlich nicht. Die Chance besteht darin einen Auftraggeber wegzulassen und so zu einem besseren, zufriedenstellenderen Ergebnis zu kommen. Ziel ist es in der Regel dicht am Strom, am Allgemeinen, am Mainstream zu bleiben. Für grundsätzliche und individuelle Designüberlegungen und -fragen ist wenig oder gar kein Platz. Es ist teuer, kostet Zeit und widerspricht in der Regel den Vorstellungen des Kunden, der nach Möglichkeit alles, viel, günstig und am besten sofort haben möchte. Ich kann diesen Anspruch verstehen, halte ihn aber für unerfüllbar. So leiste ich mir den Luxus etwas zu tun wie es mir beliebt.

Die Edition Blumen startet als freies Projekt des Ateliers für freie und angewandte Grafik, als sogenanntes Indie-Publishing – also wild und frei.

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